Deutsche Kommunale Wappenschau
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Döhren

Stadt Oebisfelde-Weferlingen

Blasonierung : „In Rot eine läutende silberne Glocke, umfasst von zwei belaubten silbernen Lindenzweigen, der rechte mit 10, der linke mit 9 Blättern, die Blätter bis auf je eines in den oberen Schildecken sämtlich der Glocke zugewandt.“

Die Glocke symbolisiert einmal die im Mittelpunkt des Rundlingsdorfes Döhren gelegene Saalkirche aus dem 17. Jahrhundert, zum zweiten die in ihr befindliche Glocke, 1508 von dem bekannten Braunschweiger Glockengießer Henrik Mente - laut Inschrift - gegossen. Da der Glockenturm aus Baufälligkeit 1987 abgerissen werden musste, schwieg die Glocke für 10 Jahre. 1997 wurde sie im neuerrichteten Turm wieder aufgehängt; daher wird sie läutend dargestellt. Zum dritten steht die Glocke für die Verbindung der ehemaligen Gemeinde mit dem Kloster Mariental. Wie die Höfe des Rundlings um die Kirche, schmiegen sich die beiden Lindenzweige kreisähnlich um die Glocke. Die 19 Blätter symbolisieren die Gehöfte, die durch Kauf und Teilung des ehemaligen Mahrenholz'schen Ritterguts 1809 in den Besitz Döhrener Einwohner übergingen. Die Lindenzweige erinnern ferner daran, dass sich in einem alten Gemeindesiegel ein Lindenbaum befand.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Ernst Albrecht Fiedler aus Magdeburg gestaltet und durch das Ministerium des Innern genehmigt.

 

Genehmigungsdatum: 2. März 2004

Wappenrollennummer: 3/2004

 

Quelle: Dokumentation Genehmigungsunterlagen Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt

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