Deutsche Kommunale Wappenschau
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Heinersbrück

Blasonierung : „In Rot über erniedrigtem blauen Schildfuß eine goldene Bohlenbrücke, darauf auf einem golden-gesattelten und -gezäumten silbernen Pferd linkshin reitend ein golden-bekrönter und -gegürteter, hersehender silberner König mit einem aufgerichteten und golden-begrifften silbernen Schwert in der Rechten, im rechten Obereck begleitet von einem goldenen Hochkreuz.“

Das Wappen setzt in origineller Weise eine Sage um, die sich um die Entstehung des 1411 erstmals urkundlich erwähnten Ortes Henrichsbrugk (Heinrichsbrücke) rankt. Ihr zufolge soll der deutsche Kaiser und König Heinrich II. (973/78-1024), auch Heinrich der Städtebauer genannt, bei seinen Feldzügen gegen den Polenkönig Boleslaw I. in der Malxeniederung aus Holzstämmen eine Brücke errichtet haben. Wenngleich der Sachverhalt historisch nicht nachweisbar ist, verweist der Ortsname doch darauf, dass die einem Heinrich gehörende Brücke über die Malxe Keimzelle der Siedlung und namengebend war. Das Hochkreuz versinnbildlicht die christliche Tradition des Ortes.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert aus Beeskow gestaltet und vom Brandenburgischen Innenministerium genehmigt.

 

Genehmigungsdatum: 17. Februar 2010

 

Quelle: persönlicher Kontakt zum Heraldiker

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