Deutsche Kommunale Wappenschau
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Sachsen

Blasonierung: „Im neunmal von Scharz und Gold geteiltem Schild ein schrägrechter grüner Rautenkranz.“

Das Sachsenwappen geht auf das unterelbisch-niedersächsische Herzogsgeschlecht der Askanier zurück, die im 11. Jahrhundert zwischen Harzvorland und Fläming lebten.

Als die Askanier 1422 ausstarben, verlieh der deutsche Kaiser Sigismund das Herzogtum und die Kur Sachsen an den Markgrafen Friedrich den Streitbaren von Meißen. Die Verleihung der Kur Sachsen gab ihm das Recht, als einer von sieben Fürsten den deutschen König zu wählen. Mit der Kur Sachsen ging auch das Wappen auf die Wettiner über und wanderte elbaufwärts, ebenso wie der Name »Sachsen« selbst.

Der 1918 gegründete Freistaat knüpfte direkt an das überlieferte sächsische Wappen mit schwarz-goldenem Balkenschild und Rautenband an. Im Jahr 1990 stellte sich auch das neu gegründete Bundesland Sachsen in diese heraldische Tradition.

Das Wappen wurde am 25. Oktober 1991 vom Sächsischen Landtag beschlossen und trat mit seiner Veröffentlichung im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt am 18. November 1991 in Kraft (SächsGVBl. Nr. 29/1991 S. 383). 

 

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